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Aller Anfang ist schwer!

Ja - so schön das auch alles klingt mit den DIY-Anleitungen und den Nachhaltigkeitstipps,

ich weiß wie unglaublich schwer die Umstellung ist.

Es ist eigentlich wie wenn man sagt, dass man abnehmen möchte.


- Der erste Schritt ist das überwinden des inneren Schweinehundes.

- Der zweite Schritt ist dann der Schritt aus seiner Komfortzone und das aufgeben seiner

Bequemlichkeit.

- Der dritte Schritt ist das umstellen seiner alten Gewohnheiten.


Das alles geht nur wenn man es wirklich will!


In der Theorie ist es wie alles einfacher gesagt als getan.

Es gab anfangs für mich Dinge die ich total einfach und ohne viel Überwindung umstellen konnte. Das war dann z.B. das Einkaufen mit Stofftaschen, Obst und Gemüse ohne Plastik auf dem Wochenmarkt kaufen und der Verzicht auf Fleisch.


Aber es gab auch Dinge die ich in der Vergangenheit nicht gemocht oder geschafft habe, weswegen ich mit diesen etwas Probleme hatte.

Eines davon ist zum Beispiel das benutzen von fester Seife! 🧼

Für mich war das immer so ein "alte Leute" Ding. Bei meiner Oma gab es früher immer feste Seife und ich fand das Händewaschen damit furchtbar! Die Hände haben sich danach immer so komisch trocken angefühlt.

Mit dieser Erinnerung im Hinterkopf ging ich sehr skeptisch an meinen ersten "plastikfrei im Bad Schritt" heran.

Und es war anfangs wirklich nicht einfach für mich das ganze durchzuhalten! Die ersten paar Tage hatte ich nach dem Händewaschen immer so ein ganz komisches Gefühl. Als wäre meine Haut ausgetrocknet, aber das sie nicht. Und nach ca. 3 Tagen war es weg. Die Haut muss sich nur erst selbst regenerieren und ihren natürlichen Schutzfilm, welcher durch die Chemischen Bestandteile und das Erdöl in der Flüssigseife zerstört war, wieder aufbauen.


Die Industrie macht uns süchtig nach den ganzen "pflege" Duschen, Cremes und Co. und wir denken, dass wir immer mehr davon brauchen.

Aber das ist falsch! Und wer aus seinem normalen Konsumverhalten ausbricht und den Test wagt wird das schnell merken.

Mit der normalen Seife zum Duschen hat die Umstellung nach ein paar Tagen genauso gut funktioniert wie bei der Handwäsche. Und was soll ich sagen, meine Haut fühlt sich jetzt viel gepflegter an! Ich hatte oft unreine Haut am Rücken, welche jetzt verschwunden ist und ich fühle mich so viel wohler in meinem Körper.

Ok, ich muss dazu sagen ich habe dieses "Back to the roots"-Gefühl wirklich lieben gelernt. Vielleicht beeinflusst das auch etwas meine Wahrnehmung zu diesem ganzen Thema, aber es fühlt sich für mich einfach befreiend an, das "Weniger-ist-mehr"und das ausbrechen aus den von der Werbung gemachten zwängen. Ich fühle mich irgendwie freier!


Nachdem mich die Sucht und der Ehrgeiz gepackt hatte, habe ich auch verschiedene Methoden fürs Haarewaschen ausprobiert.

Angefangen mit selbstgerechten flüssigen Haarwaschmittel aus Kernseife, über feste Haarseife und immer schön mit Saurer Rinse bis ich dann doch wieder auf normales Shampoo umgestiegen bin. Es hat bei mir irgendwie einfach nicht funktioniert. Egal wie lang ich meine Haare ausgewaschen habe, hatte ich immer einen schmierigen Ansatz. Womöglich habe ich einfach zu dicke Haare.

Erst als ich vor ein paar Wochen noch einmal einen Versuch mit den Haarseifen von LUSH ausprobiert habe war ich begeistert! Mit diesen klappt es so gut. Man muss nur das richtige Shampoo für seine Haare und seine Kopfhaut finden. Auch wenn in den Haarseifen von LUSH Tenside enthalten sind (was wahrscheinlich der Grund ist weswegen es bei mir klappt) finde ich sie tausend mal besser als Handelsübliches Shampoo in Plastik.


Ihr seht, auch ich hatte (oder habe bei anderen Dingen immer noch) das ein oder andere Problem bei meiner Umstellung.


Ich wollte euch diesen kurzen ersten Einblick zeigen, um euch zu ermutigen einfach anzufangen! Es gibt kein richtig und falsch und es muss keiner Perfekt sein.

Wer will denn auch schon perfekt sein?? :)


Viel Glück bei eurem Start zu mehr Nachhaltigkeit!


eure Susi





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