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Übers Wochenende in die Sächsische Schweiz

Aktualisiert: 21. Juni 2019



Hallo ihr Lieben,


wir waren am ersten Juni Wochenende in der Sächsischen Schweiz unterwegs und haben dank dem perfekten Wetter eine tolle Zeit gehabt!

Falls ihr unseren letzten Reisebeitrag gelesen habt, hatten wir in den Dolomiten so gar kein Glück mit dem lieben Wetter, aber nach diesem Wochenende hat Petrus das alles wieder gut gemacht! :)


Wir haben diesmal dank Roadsurfer keine Ferienwohnung buchen müssen, sondern durften Natur hautnah im Camping-Van erleben! Es war einfach perfekt. Kein lästiges Hin- und Herfahren, kein Zelt auf und abbauen und einfach schlafen wo es gut aussieht.

Für Susi war es das erste mal in einem Camper/Wohnmobil. Ich kannte es schon von unseren Urlauben als Kind. Es ist einfach herrlich gewesen!



Aber genug Einleitung - Auf gehts, wir nehmen euch mit durch die Erinnerungen an unser Wochenende.


Los ging es für uns am Freitag Nachmittag.

Um 15 Uhr konnten wir unseren Camper - die Surfer Suit - von unserer Roadsurferstation in Nürnberg abholen.


Nach einer kurzen Einweisung und einmal den 30 Liter Wassertank auffüllen, ging es schnell Heim, alles einladen und auf Richtung Sachsen.












Unser erster Ziel war knapp hinter der Tschechischen Grenze, in Hrenkso.


Hier wollte ich das alte Gaswerk fotografieren. Wusstet Ihr das es sich um eine Restaurant handelt? Es ist sehr schwer zu finden. Hinter einem Markt gelegen, ziemlich versteckt. Man fährt leicht daran vorbei, weil man sich auf die berühmte Kamnitzklamm konzentriert, diese haben wir leider nicht besuchen können, da wir an Tag 1 außerhalb der Öffnungszeiten dort waren. Diese sind Montag bis Sonntag 09:00 - 18:00 Uhr.


Nachdem ich ein paar Aufnahmen von diesem historischen Spot gemacht habe, ging es für uns in Richtung Bastei, um einen Stellplatz für die Nacht zu suchen.



Der Weg führte uns durch idyllische Dörfer und Malerische Landschaft. Da es schon ziemlich spät und wir sehr geschafft waren, haben wir uns einfach an einen kleinen Waldparkplatz an der Ziegenrückenstraße, Hohenstein - einer wenig befahrenen Straße - gestellt.


Es war einfach klasse. Hinstellen, Dach hochfahren und fertig. Abendessen kochen geht auch sehr unkompliziert in der integrierten Küche mit Gasherd und Spülbecken, sowie einem Kühlschrank.

Minimalistisch und komfortabel zugleich, genau das hat Susi so gefallen, weil es sich einfach so frei anfühlt.


Aber noch war der Tag noch nicht zu Ende und der Sonnenuntergang war grandios. Also Drohne raus und noch etwas fliegen.


Am Samstagmorgen ging es für mich früh um vier zur berühmten Basteibrücke, wo ich mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang belohnt wurde. Aber ich war nicht der einzigste. Selbst so früh am morgen war schon reger Betrieb dort oben. Etwa 15 weitere Fotografen waren am berühmten Aussichtspunkt und haben mit Ihren Stativen alles vollgestellt, damit ja niemand anderes hingekommen ist und ein Bild machen konnte! Ich war mehr als Enttäuscht und aus Kollegialer Sicht her war es absolut ein Unding! Ich hoffe deren Bilder sind verwackelt. :D

Der einzige Vorteil sie haben die ganze Zeit in die Falsche Richtung fotografiert und zwar Richtung Bastei. Glück für mich. Was für ein Sonnenaufgang!



Nach diesem anstrengend "Momenteeinfangen" gab es erstmal leckeres Frühstück am Camper. Für das anschließende Abspülen und Einpacken fürs weiterfahren, haben wir mit Markise einrollen und Stühle verstauen gerade einmal 15 Minuten gebraucht.


Ursprünglich wollten wir am Samstag durch die Edmundklamm wandern. Dort war aber einfach die HÖLLE LOS! Wenn ihr dort durchlaufen möchtet müsst ihr in Kuschelstimmung sein ;)


Wir sind dann einfach kurzerhand ins Kirnitzschtal gefahren und haben hier von der Bushaltestelle Neumannmühle aus eine Wanderung auf den Winterstein, die Bärfangwarte und durch kühle Laubwälder zurück zum Ausgangspunkt. Das Ganze waren dann knapp 8 Kilometer, 5 Stunden und süße 200 Höhenmeter. :)



Als Standort für die Nacht sind wir zu einer Landwirtschaftsstraße zwischen Felder und Wiesen gefahren, die wir am Freitag bereits entdeckt haben. Klasse wenn man sich keine Gedanken machen muss wo man schläft, sondern einfach solche tollen Orte als Standort nutzen kann. Natürlich sollte man immer Rücksicht auf Anwohner und Tiere nehmen und sich ruhig verhalten und vor allem seinen Müll wieder mitnehmen! :)


Hier haben wir einen wundervollen Sonnenuntergang erleben dürfen und die warme Sommerabendluft genossen.



Als Susi am Sonntagmorgen um halb 7 die Campertür aufmacht, wurde ich von einer Duftwolke aus warmer Morgenluft, gemischt mit frischen Heu geweckt. Gehört hat man nichts außer den Morgengesang der Vögel. So könnte man doch jeden morgen aufwachen oder nicht? ;)



Unsere letzte Wanderung an diesem Wochenende führte uns wieder ins tolle Kirnitzschtal.

Hier sind wir diesmal von dem kleinen Städtchen Schmilka losgelaufen. Einen großen Parkplatz bekommt ihr hier gegen Gebühr direkt an der Elbe. Der Weg zum kleinen Winterberg führt einen steilen Berg hoch, durch kühle Laubwälder und durch steile Schluchten. Aber der anstrengende Weg von einfach 4 Kilometer wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt!!



In einer viertel Stunde kann man von diesem Weg auch den großen Winterberg erreichen, sowie auch zu unserem Startpunkt vom Samstag laufen und mit dem Bus oder der Kirnitzschtalbahn zum Auto zurück fahren.

Da es bei uns über 30 Grad hatte und uns der plötzliche Sommereinbruch ganz schön zu schaffen machte, sind wir den gleichen Weg nach Schmilka zurück gelaufen.

Zum Ausklang der schönen Wanderung haben wir im Biergarten der malerischen Mühle noch leckeres selbst gemachtes Essen genossen. Hier gibt es für jeden etwas und sogar auch veganes! :)


Tja, auch das schönste Wochenende geht vorbei! Und das leider meist schneller als uns lieb ist. Aber wie es so ist mussten wir uns nach der Stärkung auf den Heimweg machen, denn für Susi ging es am Montag wieder auf Arbeit und ich habe um 11 unseren VW Bulli wieder abgegeben.

Wir hatten dank Roadsurfer und ihrem tollen Camper ein unvergessliches Wochenende mit bestem Wetter und tollen Momenten!

Es war sicher nicht das letzte mal das wir mit diesem Weg gefahren sind. Vor allem haben wir nicht gedacht das wir so gut autark stehen können. Trotz dauerlaufenden Kühlschrank, Handy, Kamera und Drohne laden, sowie viel Licht am Abend, ist die Batterie nie unter 70 % gewesen!


Für alle die jetzt noch am Campen zweifeln - Probiert es aus! Ihr werdet es lieben. :)


Bis bald,

euer Jörg




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